Über die Postleitzahl 09669
Frankenberg/Sa. liegt an der Zschopau im Erzgebirgsvorland, nur rund zehn Kilometer von Chemnitz entfernt, und deckt mit seinen Ortsteilen Altenhain, Dittersbach, Hausdorf, Langenstriegis sowie der zusammengelegten Ortschaft Sachsenburg/Irbersdorf praktisch die gesamte Postleitzahl 09669 ab. Auch der zur Ortschaft Mühlbach/Hausdorf gehörende gleichnamige Weiler und der Stadtteil Gunnersdorf mit Ortelsdorf zählen dazu.
Der Name geht auf fränkische Siedler zurück, die den Ort in der Mitte des 12. Jahrhunderts als Waldhufendorf anlegten; urkundlich erscheint er erstmals 1206 als Henricus de Frankenberc. Ab 1232 gehörte die Herrschaft mit Burg Sachsenburg den Wettinern, seit Markgraf Heinrich der Erlauchte im sogenannten Zehntenstreit die Rechte der bis dahin herrschenden Herren von Mildenstein übernahm. Zwischen 1913 und 1916 entstanden nordöstlich des Stadtkerns Kasernen für die Sächsische Armee, und seit Juli 2021 führt die Stadt deshalb offiziell die Bezeichnung Garnisonsstadt.
Wahrzeichen ist die evangelisch-lutherische Kirche St. Aegidien, deren Turm im unteren Teil noch aus dem Jahr 1499 stammt. In Sachsenburg erinnern das Freilichtmuseum Mittelalterliche Bergstadt Bleiberg und das Schloss Sachsenburg an die Geschichte des Ortsteils, während das Erlebnismuseum ZeitWerkStadt Exponate des früheren Fahrzeug- und Heimatmuseums zeigt. Der Friedenspark im Zentrum entstand 1890/91 aus einem stillgelegten Friedhof und wurde 2017 saniert.
Mit einer eigenen Anschlussstelle liegt Frankenberg an der A4, außerdem kreuzen sich hier die Bundesstraßen 169 und 180. Auf 65,3 km² leben 13.564 Menschen, was einer Dichte von 208 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Südlich grenzt die Postleitzahl 09661 mit Hainichen, Rossau und Striegistal an.