Über die Postleitzahl 09244
Südlich grenzt die Gemeinde Lichtenau direkt an Chemnitz, im Westen bildet der Fluss Chemnitz, im Osten die Zschopau ihre Grenze. Namensgebend waren die einst selbständigen Dörfer Nieder- und Oberlichtenau, die 1350 im Urkundenbuch Friedrich des Strengen erstmals erwähnt wurden; die systematische Besiedlung der Gegend setzte der Überlieferung nach um 1143 ein. Erst 1999 entstand aus dem Zusammenschluss von Auerswalde, Lichtenau und Ottendorf die heutige, zunächst Auerswalde genannte Gemeinde, die 2000 in Lichtenau umbenannt wurde.
In Auerswalde ist bereits um 1100 die Anwesenheit von Wolfsjägern belegt, 1230 entstand die Kirche St. Ursula; eine Landkarte aus der Zeit um 1585 zeigt dort zudem eine Wasserburg mit Herrenhaus. In Biensdorf wird der Beginn des Bergbaus um das Jahr 1000 vermutet, parallel zur mittelalterlichen Bergstadt Bleiberg auf der anderen Seite der Zschopau. Ottendorf wiederum verlor seine vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirche 1624 bei einem Brand vollständig. Überregional bekannt ist Lichtenau heute durch den Getränkehersteller Lichtenauer Mineralquellen und den 2006 eröffneten Sonnenland-Erlebnispark mit Riesenrad und Rutschenturm.
Auf 49,0 km² kommen 7.043 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 144 je Quadratkilometer. Lichtenau grenzt an Chemnitz, Claußnitz, Taura bei Burgstädt, Mittweida, Hainichen und Frankenberg.