Über die Postleitzahl 21729
Am Süd-Westufer der Elbe, im Landkreis Stade und zur Samtgemeinde Nordkehdingen gehörend, liegt der Flecken Freiburg (Elbe). Die Postleitzahl deckt fast drei Viertel der Gemeindefläche ab und schließt neben dem Hauptort auch Allwörden und Schöneworth ein.
Die Gegend war ursprünglich eine Insellandschaft an der Niederelbe, aus der sich das Kehdinger Land herausbildete. Eine Burg in Freiburg wird bereits 1154 erwähnt, 1271 erhielt der Ort das Stadtrecht. Über die Jahrhunderte wechselten die Herrschaften mehrfach, von Schweden über Dänemark bis zum Kurfürstentum Hannover. Das Ortsbild prägen heute die St.-Wulphardi-Kirche und der kleine Hafen mit dem restaurierten Kornspeicher, einem früheren Speichergebäude eines Landhandelsunternehmens. Ein Radarturm an der Mündung des Hafenpriels bietet Sicht auf die Containerschiffe, die zum Hamburger Hafen fahren; gegenüber liegt das Naturschutzgebiet Allwördener Außendeich. Größere Wirtschaftsunternehmen fehlen dem Ort, weshalb viele Bewohner zum Arbeiten in die umliegenden Zentren pendeln; unter den kleineren Betrieben baut und wartet eine Werft seit Generationen traditionelle Helgoländer Börteboote.
Auf 34,0 km² kommen 1.735 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 51 je Quadratkilometer. Seit 1994 hat die Samtgemeinde Nordkehdingen ihr Rathaus in Freiburg, im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude aus dem 19. Jahrhundert.
Direkt angrenzend liegen die Postleitzahlen von Krummendeich, Oederquart und Wischhafen; auf der anderen Elbseite erreicht man Brokdorf in Schleswig-Holstein über die Fähre von Wischhafen.