Über die Postleitzahl 21737
An der Elbe, im Landkreis Stade und zur Samtgemeinde Nordkehdingen gehörend, liegt die Gemeinde Wischhafen. Gut vier Fünftel der Gemeindefläche fallen unter diese Postleitzahl, mit den Ortsteilen Hamelwörden, Hamelwördenermoor, Neuland und Wolfsbruch.
Bis 1962 hieß die Gemeinde Hamelwörden – archäologische Funde belegen eine Besiedlung der Kehdinger Marsch bereits ab dem 4. Jahrhundert vor Christus, als das Gebiet noch eine von Prielen durchzogene Insellandschaft war. Die römischen Geschichtsschreiber Tacitus und Plinius lieferten die ersten schriftlichen Erwähnungen der Gegend. Am 28. Dezember 1970 entschieden sich Wischhafen und die Nachbargemeinden Balje, Krummendeich, Oederquart und der Flecken Freiburg/Elbe für eine gemeinsame Samtgemeinde statt einer Einheitsgemeinde. Die St.-Dionysius-Kirche im Ortsteil Hamelwörden ist die Hauptkirche der Gemeinde, und seit 1995 zeigt das Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum mit dem Museumsschiff Iris-Jörg die Schifffahrtsgeschichte der Region. Wischhafen ist Hauptsitz der Karl Meyer AG, eines Entsorgungs- und Recyclingunternehmens, und zweitgrößter Arbeitgeber ist eine Niederlassung des Rohrleitungsbauers Gerhard Rode.
Auf 33,6 km² leben 2.834 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 84 je Quadratkilometer.
Über die Elbfähre nach Glückstadt in Schleswig-Holstein ist die Postleitzahl mit der anderen Elbseite verbunden; an Land grenzen die Postleitzahlen von Drochtersen, Freiburg (Elbe) und Oederquart.