Über die Postleitzahl 22589
Sülldorf und Iserbrook teilen sich den größten Teil dieser Postleitzahl im Bezirk Altona; ein schmaler Rand gehört noch zu Osdorf.
Sülldorf reicht siedlungsgeschichtlich bis in die Steinzeit zurück, wie Hügelgräber und ein Urnenfriedhof in der Umgebung zeigen; 1256 wird der Ort als „Suldorpe“ erstmals urkundlich genannt, ein Name, der vermutlich auf die zahlreichen Wasserlöcher der Gegend verweist. Bis 1927 gehörte Sülldorf zum Kreis Pinneberg; das Groß-Altona-Gesetz machte es dann zu einem Stadtteil Altonas, und 1938 kam es mit diesem an Hamburg.
Iserbrook war nie ein eigenes Dorf, sondern galt als Hinterland der früheren Gemeinde Dockenhuden, aus der 1919 durch Zusammenlegung Blankenese entstand – daher wird auch Iserbrook zu den Elbvororten gerechnet. Der Kaufmann Cesar Godeffroy ließ das dortige Heide- und Feuchtgebiet mit tausenden Fichten aufforsten und benannte 1853 sogar ein Segelschiff nach der Landschaft. An der Kreuzung zweier alter Chausseen entstand später so etwas wie ein Ortszentrum, unter anderem mit dem 1906 eröffneten Landrat-Scheiff-Krankenhaus.
20.141 Einwohnerinnen und Einwohner kommen auf 8,4 km², das sind 2.399 je Quadratkilometer. Im Süden grenzt die Postleitzahl an Osdorf und Blankenese.