Über die Postleitzahl 22587
Den Kern dieser Postleitzahl bildet Blankenese, ergänzt um Randanteile von Nienstedten, Sülldorf und, nur ganz am Rand, Rissen – alle im Bezirk Altona und zu den Elbvororten gezählt.
Blankenese geht auf ein Fischerdorf zurück, das 1301 erstmals in einer lateinischen Urkunde genannt wird; damals sicherte Graf Adolf VI. den Rittern von Raboisen die Erträge einer Elbfähre zu. Schon zuvor hatten auf dem Süllberg zwei Burgen gestanden, die diese Fährverbindung schützen sollten, beide aber wieder zerstört oder abgerissen wurden. Die Familie Breckwoldt, deren erster bekannter Vertreter 1490 geboren wurde, erhielt die Fähre samt Schankrechten schließlich als Lehen. Wie das benachbarte Nienstedten – erstmals 1297 erwähnt und eines der ältesten Kirchspiele Holsteins – gehörte auch Blankenese zunächst zur Grafschaft Holstein-Pinneberg und kam 1866 mit dem übrigen Gebiet an Preußen.
Sülldorf reicht mit einem kleinen Anteil ebenfalls in diese Postleitzahl hinein; seine Siedlungsgeschichte lässt sich anhand von Hügelgräbern in der Umgebung bis in die Steinzeit zurückverfolgen.
Auf 9,6 km² leben 16.219 Menschen, das ergibt 1.688 Einwohner je Quadratkilometer. Nachbarschaft besteht unter anderem zu Rissen und, jenseits der Elbe, zur Gemeinde Jork.