Über die Postleitzahl 24248
Unmittelbar an die Landeshauptstadt Kiel angrenzend liegt an der Förde die kleine Gemeinde Mönkeberg, die fast vollständig die Postleitzahl 24248 bildet; ein winziger Rand gehört zu Schönkirchen. Erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, blieb Mönkeberg bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein Bauerndorf mit wenigen Einwohnern, ehe der Zuzug von Werftarbeitern und Marineangehörigen des Kieler Reichskriegshafens den Ort veränderte. 1908 erhielt Mönkeberg eine feste Straße nach Kiel, um 1914 den Anschluss ans Stromnetz.
In den 1930er Jahren legte die Marine unterirdische Öltanks zum Auftanken der Kriegsschiffe an, was den Ort im Zweiten Weltkrieg zu einem der Hauptziele alliierter Luftangriffe machte: Bei Kriegsende war fast die gesamte Bebauung zerstört. Nach dem Wiederaufbau entwickelte sich Mönkeberg zunehmend zu einem Wohnort im Speckgürtel Kiels. Von 1965 bis 2007 war die Gemeinde amtsfrei, seither gehört sie zum Amt Schrevenborn.
Auf nur 2,8 km² leben 4.078 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 1.480 je Quadratkilometer. Nachbarn sind die Kieler Stadtteile im Nordwesten sowie Heikendorf und Schönkirchen.