Über die Postleitzahl 24232
Östlich von Kiel teilen sich Dobersdorf und Schönkirchen die Postleitzahl 24232, benannt nach beiden Gemeinden. Dobersdorf liegt am gleichnamigen See, an dessen Ufer schon wendische Fischer siedelten; der Ortsname Doberstorpe, von ihnen übernommen, bedeutet vermutlich „Dorf des Dober“ oder „gutes Dorf“. Ein Urdolmen aus der Jungsteinzeit sowie mittelalterliche Befestigungsspuren am Seeufer belegen die lange Siedlungsgeschichte.
Schönkirchen, erstmals 1294 im Codex Cismariensis erwähnt, gehörte über zwei Jahrhunderte dem Heiligengeistkloster zu Kiel und blieb bis ins 18. Jahrhundert der Stadt zahlungspflichtig. Namensgebend ist die Marienkirche, eine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert mit einem 1653 von Hans Gudewerth dem Jüngeren geschnitzten, deckenhohen Altar. Im Gewerbegebiet Söhren, seit den 1960er Jahren mehrfach erweitert, haben unter anderem die Firmen Wöhlk und Stryker ihre Produktion. Das reetgedeckte Hörn Huus aus dem 15. oder 16. Jahrhundert dient heute Veranstaltungen der örtlichen Volkshochschule.
Auf 37,8 km² leben 7.730 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 205 je Quadratkilometer. Angrenzend liegen Kiel, Preetz, Schwentinental, Heikendorf und Mönkeberg.