Über die Postleitzahl 24149
Am Ostufer der Kieler Förde liegt Neumühlen-Dietrichsdorf, der Stadtteil, den die Postleitzahl 24149 nahezu vollständig umfasst. Bis zur Eingemeindung nach Kiel im Jahr 1924 waren Dietrichsdorf und Neumühlen getrennte Orte: Dietrichsdorf lebte von der Landwirtschaft, die Bewohner Neumühlens fanden ihr Auskommen an den Mühlen der Schwentine. Erst 1907 wuchsen beide zur Gemeinde Neumühlen-Dietrichsdorf zusammen.
Den entscheidenden Wandel brachte das Jahr 1876, als sich hier die Schiffswerft des Unternehmers Georg Howaldt ansiedelte, aus der später die Howaldtswerke hervorgingen. Für die Werftarbeiter entstand unmittelbar davor der Ortsteil Neu-Dietrichsdorf, und die Bevölkerung wuchs in den folgenden Jahrzehnten spürbar an. Heute prägen die Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit ihrem Mediendom, ein Küstenkraftwerk und der als Fracht- und Fährhafen dienende Ostuferhafen das Bild des Stadtteils; zur Siedlung Oppendorf gehört zudem der seit 2007 wieder begehbare Strand.
Insgesamt zählt die Postleitzahl 12.718 Einwohnerinnen und Einwohner auf 4,4 km², das ergibt 2.892 je Quadratkilometer. Über die Schwentine hinweg schließt sich südlich der Kieler Stadtteil Wellingdorf an, nordöstlich liegen Schönkirchen und Mönkeberg.