Über die Postleitzahl 25729
Südöstlich von Meldorf, auf dem Geestrücken der Heide-Itzehoer Geest, liegt die Gemeinde Windbergen, die fast das gesamte Gebiet der Postleitzahl 25729 im Kreis Dithmarschen einnimmt. Ursprünglich gehörte der Ort zum Kirchspiel Meldorf. Der Legende nach fand man dort 1495 in einem Feld eine kleine Messingfigur des Gekreuzigten, worauf die Bewohner an derselben Stelle eine Kapelle bauten, zu der man bis zum Einzug der Reformation 1533 gerne pilgerte. Die heutige Kirche zum Heiligen Kreuz entstand 1742 an gleicher Stelle in größerer Form, zählt aber im Vergleich mit anderen Dithmarscher Gotteshäusern trotzdem zu den kleineren; ihr Altar stammt von 1650, das gefundene Kruzifix vermutlich aus dem 12. Jahrhundert.
Im Ort steht zudem eine Windmühle von 1863; seit einem Umbau 1978 dient sie als Wohnhaus, ihre Flügel sind seither nur noch Attrappe. Auf dem sogenannten Wodansberg, der auch als Ortsteil zur Gemeinde gehört, liegt das Grab des Schriftstellers Gustav Frenssen. Am östlichen Rand des Gemeindegebiets vereinigen sich die Bachläufe von Weddelbek und Frestedter Au zur Süderau. Auf 17,1 km² leben in der Postleitzahl 786 Menschen bei einer Dichte von 46 Einwohnern je km². Windbergen grenzt an Meldorf im Norden und an Süderhastedt im Osten.