Über die Postleitzahl 29221
Die Altstadt von Celle mit der angrenzenden Blumlage sowie der Stadtteil Neuenhäusen bilden gemeinsam diese Postleitzahl im Herzen der Kreisstadt des Landkreises Celle. Als Kellu, „Siedlung am Fluss“, wurde der Ort bereits 993 in einer Grenzbeschreibung des Bistums Hildesheim erwähnt, damals allerdings noch dort, wo heute der Stadtteil Altencelle an der Aller liegt, in der Nähe der einstigen Brunonenburg. Die Blumlage gilt als älteste Vorstadt Celles: Erste Nachrichten über die zunächst dörfliche Siedlung an Mauernstraße, Großem Plan und Bergstraße reichen bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts zurück, und Stadtchronist Clemens Cassel vermutete sogar, sie habe schon vor der Anlage des eigentlichen Celle bestanden.
1524 führte Herzog Ernst I., der Bekenner, von Braunschweig-Lüneburg die Reformation in Celle ein. Neuenhäusen wiederum entstand erst ab 1680 unter Herzog Georg Wilhelm als planmäßige Stadterweiterung und wurde 1869 zusammen mit dem älteren Altenhäusen eingemeindet; es liegt zwischen Aller und Fuhse westlich und südlich der Altstadt. Bis heute prägen mehr als 400 Fachwerkhäuser und das Residenzschloss im Stil von Renaissance und Barock das Bild der Celler Altstadt.
Auf 6,4 km² zählt die Postleitzahl 29221 14.110 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 2.199 Einwohnern je Quadratkilometer. Umgeben wird sie von den übrigen Celler Postleitzahlen 29223, 29225 und 29227.