Über die Postleitzahl 29227
Südöstlich des heutigen Stadtzentrums von Celle liegt Altencelle, das der Postleitzahl mit den Ortsteilen Burg, Osterloh und Westercelle seinen Namen gibt – hier bestand das ursprüngliche „alte Celle“, bevor die Stadt an ihren heutigen Standort verlegt wurde. Bereits 993 wird der Ort als „Kellu“, Siedlung am Fluss, urkundlich erwähnt, gelegen an der Brunonenburg, die vor 1290 abbrannte. Im Ortsteil Burg erinnert der bekannte Ringwall an eine ältere Befestigung, während am Föscherberg Hügelgräber aus der Bronzezeit auf eine noch frühere Besiedlung hinweisen.
Noch weiter zurück reichen die Spuren in Westercelle: Am Fundplatz Schinderkuhle wurden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts mehrere tausend steinzeitliche Werkzeuge entdeckt, und eine Kaiserurkunde Heinrichs II. erwähnt den Ort erstmals 1013. Osterloh war bis 1929 eine eigenständige Gemeinde; verwaltungsmäßig unterstand es lange der Celler Burgvogtei, bevor es zwischen 1811 und 1813 kurzzeitig zum napoleonischen Königreich Westphalen zählte. Alle Ortsteile dieser Postleitzahl liegen zwischen den Flüssen Aller und Fuhse im Südosten der Kreisstadt.
Auf 29,4 km² zählt die Postleitzahl 29227 12.050 Einwohnerinnen und Einwohner, was 409 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Sie grenzt an die übrigen Celler Postleitzahlen sowie an Nienhagen, Wienhausen und Adelheidsdorf.