Über die Postleitzahl 34277
Südlich von Kassel, am Nordwesthang der Söhre, liegt die Gemeinde Fuldabrück im Landkreis Kassel, der der größte Teil dieser Postleitzahl zufällt; ein kleiner Zipfel reicht in die Gemeinde Söhrewald hinein. Fuldabrück entstand 1967 aus dem freiwilligen Zusammenschluss von Dennhausen und Dittershausen, deren Bebauung ineinander übergeht, und wurde 1972 durch die Eingliederung von Bergshausen und Dörnhagen zur heutigen Großgemeinde. Dörnhagen, wo sich seither das Rathaus befindet, geht auf das Jahr 1253 zurück, Bergshausen wurde 1231 als Berchodeshusen erstmals erwähnt.
Ein Gemälde des Malers Johann Heinrich Tischbein aus dem Jahr 1766 zeigt ein höfisches Frühlingsfest in der zur Gemeinde gehörenden Gemarkung Gut Freienhagen, im Hintergrund sind die Fulda und die Kirche von Bergshausen zu erkennen. Wirtschaftlich prägt heute das ausgedehnte Güterverkehrszentrum Kassel die Gemeinde, dessen Umschlagterminal von der Deutschen Bahn betrieben wird; die Zahl der Arbeitsplätze hat sich seither mehr als verdoppelt. Die Autobahnen 7 und 44 treffen sich südöstlich am Autobahndreieck Kassel-Süd, und auch die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg durchquert das Gemeindegebiet.
In der PLZ leben 8.567 Menschen, verteilt auf 17,2 km²; das ergibt 498 Einwohner je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Lohfelden im Norden, Guxhagen im Süden und die Stadt Kassel selbst.