Über die Postleitzahl 34590
Wabern liegt in der Waberner Ebene, der Flussniederung von Eder und Schwalm, im Schwalm-Eder-Kreis. Um 803 erstmals als Wabere im Codex Eberhardi des Klosters Fulda erwähnt, war der Ort über Jahrhunderte an wechselnde Grundherren wie das Petersstift Fritzlar und die Herren von Löwenstein verpfändet, ehe er ab 1421 als Vogteigericht auch für das benachbarte Zennern zuständig wurde. 1814 diente das Schloss als Hauptquartier des hessischen Armeekorps, das im Jahr darauf Generalfeldmarschall Blücher besuchte; seit 1849 ist Wabern Bahnstation an der Main-Weser-Bahn, von der hier die Strecke nach Bad Wildungen abzweigt.
Zur Postleitzahl zählen zehn Ortsteile, darunter Niedermöllrich, wo vom 13. bis ins 19. Jahrhundert Gold aus der Eder gewaschen wurde, und Falkenberg mit der Ruine der gleichnamigen Burg samt Renaissanceschloss von 1513 bis 1516. Sehenswert sind zudem das Jagdschloss Wabern und die Bonifatiuskirche im Ortsteil Harle. Im Siebenjährigen Krieg lagerte 1762 ein großes Heer des Herzogs von Braunschweig-Wolfenbüttel zwischen Niedervorschütz und Niedermöllrich, nachdem es die Franzosen aus Hessen-Kassel vertrieben hatte.
Auf 50,8 km² kommen 7.346 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 145 je Quadratkilometer. Wabern grenzt an Fritzlar und Felsberg im Norden sowie an Homberg und Borken im Süden.