Über die Postleitzahl 39167
Verwaltungssitz der Gemeinde Hohe Börde in Sachsen-Anhalts Landkreis Börde ist Irxleben; praktisch diese gesamte Postleitzahl liegt in dieser seit 2010 bestehenden Einheitsgemeinde. Größter Ortsteil ist Niederndodeleben, daneben gehören unter anderem Eichenbarleben, Wellen und Ochtmersleben dazu.
Niederndodeleben taucht erstmals 937 unter dem Namen Dudolon in einer Schenkungsurkunde Ottos I. an das Magdeburger Mauritiuskloster auf; die romanische Wehrkirche St. Peter und Paul bewahrt in ihrer heutigen Orgel noch Originalteile eines Werks, das der Orgelbauer Heinrich Compenius der Jüngere im Jahr 1611 anfertigte. Im örtlichen Mauritiushaus wurde 1989 öffentlich zur Gründung der späteren Ost-SPD aufgerufen, hier fand auch deren erste Klausurtagung statt.
In Eichenbarleben entstand 1283 eine Wasserburg, aus der später ein Schloss wurde, das vom 15. bis ins 19. Jahrhundert erst der Familie von Alvensleben, dann bis 1945 den Grafen von Krosigk gehörte. Der Ort Wellen ist seit 1137 belegt, am südöstlichen Dorfrand liegt mit der „Hohen Burg“ ein seit rund 150 Jahren bekanntes Bodendenkmal. Die Irxlebener Kirche aus dem 12. Jahrhundert trug einst einen Wetterhahn mit dem heiligen Eustachius, der bis heute als Schutzpatron der Kirche gilt.
Auf 66,8 km² zählt die Gemeinde 9.805 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 147 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Magdeburg, Wanzleben-Börde, Barleben und Wolmirstedt.