Über die Postleitzahl 47533
Kleve, Kreisstadt des Kreises Kleve am unteren Niederrhein an der Grenze zu den Niederlanden, füllt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl. Der Name leitet sich vom mittelniederländischen Wort für Kliff oder Klippe ab und bezieht sich auf den steilen Hang des Burgbergs, auf dem die Schwanenburg schon im 10. Jahrhundert entstand; als „Cleve“ taucht der Ort erstmals 1092 in einer Urkunde auf. Graf Dietrich VI. verlieh der gegenüberliegenden Stadtgründung 1242 die Stadtrechte. Als Residenz der vereinigten Herzogtümer Kleve, Jülich, Berg, Mark und Ravensberg konkurrierte Kleve im 16. Jahrhundert mit Düsseldorf.
Zu den größten Stadtteilen zählt Materborn, nach der Kernstadt selbst der bevölkerungsreichste Ort im Stadtgebiet, sowie das benachbarte Kellen mit römischen Handelswegen und einer ersten urkundlichen Erwähnung des Hofes „cellina“ bereits 751/752. Von 1741 bis zum Versiegen der Mineralquelle 1914 durfte sich Kleve als Bad Cleve bezeichnen; das ehemalige Kurhaus beherbergt heute das Museum Kurhaus Kleve. Die kleineren Ortsteile Salmorth und Keeken liegen auf der Rheinhalbinsel Salmorth beziehungsweise direkt an der niederländischen Grenze.
Die Postleitzahl umfasst 97,5 km² mit 52.231 Einwohnerinnen und Einwohnern, eine Dichte von 536 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Kalkar, Bedburg-Hau, Kranenburg und Goch.