Über die Postleitzahl 54451
Irsch, das nahezu die gesamte Postleitzahl 54451 stellt und zur Verbandsgemeinde Saarburg-Kell im Landkreis Trier-Saarburg gehört, liegt jenseits der Saar auf der Höhe, die von hier zur Hunsrückhöhenstraße hinüberreicht, mitten im Naturpark Saar-Hunsrück. Archäologische Funde belegen eine Besiedlung der Gemarkung bereits in der Eisen- und der Römerzeit, die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 975. Die Pfarrkirche St. Gervasius und St. Protasius trägt eine Turmkapelle aus dem Jahr 1052, und auf dem Scharfenberg erinnert das sogenannte Mordkreuz an ein Mädchen, das 1813 der Überlieferung nach von drei durchziehenden Soldaten getötet wurde.
Der Ort zählt zum Weinbaubereich Saar, mit sieben Betrieben auf überwiegend mit Weißwein bestockter Rebfläche; die Weinlage heißt Irscher Sonnenberg. Der einst dominierende Weinbau hat allerdings seit den 1990er-Jahren an Bedeutung verloren, was im Jahr 2002 zur Auflösung des seit 1897 bestehenden gemeinsamen Winzervereins mit dem Nachbarort Ockfen führte, und heute prägen vor allem Handwerksbetriebe den Ort, während viele Einwohner nach Trier oder ins benachbarte Luxemburg pendeln. Durch Irsch fließen der Büsterbach und der Irscher Bach.
Auf 15,3 km² zählt die 54451 1.527 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 100 je Quadratkilometer. Nachbarschaft besteht zu Zerf, Saarburg, Serrig und Wiltingen.