Über die Postleitzahl 56828
Alflen bildet fast allein diese Postleitzahl in der Verbandsgemeinde Ulmen im Landkreis Cochem-Zell; zur Gemeinde gehört auch der Weiler Peterskaul im Nordwesten.
Unter dem Namen „Alflona“ besaß das Stift Karden hier bereits um 1100 einen Hof samt Fronland, bestätigt 1178 von Papst Alexander III. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Alflen der namensgebende Hauptort eines eigenen Hochgerichts, dem unter anderem Büchel und Gillenbeuren unterstanden; die zivile Gerichtsbarkeit lag bei den Grafen von Metternich-Winneburg mit Sitz in Beilstein. Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer ist wegen ihres gotischen Baustils und ungewöhnlicher Deckengemälde eine der bemerkenswertesten Kirchen der Umgebung. Im nordöstlichen Teil der Gemarkung liegt mit der Wacholderheide Nassenberg ein gut fünf Hektar großes Naturschutzgebiet. Beim Bau des benachbarten Fliegerhorsts Büchel verlor der Ort in den 1950er Jahren einen Teil seiner Waldflächen; heute versorgen mehrere Nahwärmenetze auf Basis von Holzhackschnitzeln zahlreiche Häuser im Dorf.
Auf 13,5 km² kommen 794 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 59 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind Düngenheim, Ulmen und Büchel; die Vorwahl ist 02678.