Über die Postleitzahl 56825
Sieben Dörfer der Verbandsgemeinde Ulmen im Landkreis Cochem-Zell bilden diese Postleitzahl auf der Hochfläche westlich von Cochem: Beuren, Weiler, Gevenich, Urschmitt, Kliding, Gillenbeuren und Schmitt. Beuren, Gevenich und Weiler tauchen erstmals gemeinsam in einer Urkunde des Trierer Erzbischofs Poppo von Babenberg aus dem Jahr 1017 auf.
Über Weilers Hochgerichtsbarkeit stritten sich das Stadtgericht Cochem und das Hochgericht Lutzerath jahrhundertelang, im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf sogar niedergebrannt. In Kliding stürzt mit der „Schießlay“ der höchste Wasserfall der Eifel; Urschmitt und Kliding bildeten bis 1848 eine gemeinsame Gemeinde, ehe sie geteilt wurden. In Gillenbeuren nahm man 1536 den Raubritter Johann Lutter von Kobern fest, der später in Koblenz hingerichtet wurde; 1985 gewann das Dorf zudem einen Kreiswettbewerb für dörfliche Ortsverschönerung. Der Name Schmitts leitet sich von der alten Berufsbezeichnung Schmied ab, denn vor 1750 wurde in dieser Gegend der südlichen Eifel bedeutsam Eisenerz gewonnen.
Auf 43,6 km² entfallen 2.147 Einwohnerinnen und Einwohner, rechnerisch 49 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind unter anderem Ulmen, Cochem und Lutzerath; die Vorwahl liegt zwischen 02675 und 02678.