Über die Postleitzahl 61279
Im östlichen Hintertaunus, nördlich des Taunushauptkamms, liegt die Gemeinde Grävenwiesbach, die fast vollständig in der Postleitzahl 61279 aufgeht. Sie entstand Ende 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss von sechs bis dahin selbständigen Gemeinden: Grävenwiesbach selbst sowie Heinzenberg, Hundstadt, Laubach, Mönstadt und Naunstadt, die seither als Ortsbezirke fortbestehen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Hauptort 1280 als Wiesinbach. Auf dem Hügel über dem Ort steht die evangelische Kirche, ein 1737/38 im klassizistischen Stil errichteter Bau, der für eine Dorfkirche ungewöhnlich groß ausfällt. Naunstadt, 1301 erstmals als „Nuvinstaide“ genannt, wurde 1826 durch einen Großbrand weitgehend zerstört und in der Folge um das damals neu errichtete Rathaus herum wieder aufgebaut; dieses dient heute als Vereinsheim. Im Ortsteil Laubach schied der gleichnamige Bach lange zwei Herrschaftsgebiete voneinander, bis 1669 ein Graf den einen Teil erwarb und die politische Spaltung des Dorfes damit endete. Wirtschaftlich weist die Gemeinde als einzige der 13 Gemeinden im Hochtaunuskreis einen leicht unterdurchschnittlichen Kaufkraftindex auf.
Die Gemeinde erstreckt sich über 43,0 km² und zählt 5.299 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 123 je Quadratkilometer entspricht. Nachbar-Postleitzahlen führen unter anderem nach Usingen, Weilrod und, jenseits der hessischen Landesgrenze, nach Butzbach und Waldsolms.