Über die Postleitzahl 66424
Homburg, die drittgrößte Stadt des Saarlandes und Kreisstadt des Saarpfalz-Kreises, geht auf eine römische Siedlung an der Kreuzung zweier Fernstraßen im heutigen Stadtteil Schwarzenacker zurück. Im 12. Jahrhundert saßen auf der Hohenburg die Grafen von Homburg, die 1330 von Kaiser Ludwig dem Bayern die Stadtrechte erhielten; nach dem Aussterben des Grafengeschlechts 1449 kam die Burg an die Grafen von Nassau-Saarbrücken. Unter Ludwig XIV. baute der französische Festungsbaumeister Vauban Schloss und Stadt zwischen 1679 und 1692 zu einer starken Festung aus, die 1714 wieder geschleift wurde; die seit 1981 freigelegten Ruinen auf dem Schlossberg zählen heute zu den Sehenswürdigkeiten an der Barockstraße SaarPfalz.
Zur Postleitzahl 66424 gehört auch der Stadtteil Jägersburg, dessen Ursprung, das Dorf Hattweiler, während der zweiten fränkischen Landnahme über den Überresten einer älteren, römisch geprägten Siedlungsstelle gegründet wurde und erst 1749 seinen heutigen Namen erhielt; aus einer alten Wasserburg entstand später das Jagdschloss Gustavsburg, in dem heute ein Burg- und Schlossmuseum untergebracht ist. Wirtschaftlich prägt die Robert Bosch GmbH mit mehreren Werken die Stadt, die bei vergleichsweise wenigen Einwohnern eine der höchsten Arbeitsplatzdichten Deutschlands aufweist. Nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte entstand auf dem ehemaligen Militärgelände am Kreuzberg 1993 eine Fachhochschule, die Homburg zur Universitätsstadt machte.
42.866 Einwohnerinnen und Einwohner zählt die Postleitzahl 66424 auf 82,0 km², das entspricht 522 je Quadratkilometer. Sie grenzt an Blieskastel, Bexbach, Kirkel, Zweibrücken, Bruchmühlbach-Miesau, Bechhofen und Waldmohr.