Über die Postleitzahl 66459
Kirkel im Saarpfalz-Kreis entstand im Zuge der Gebietsreform 1974 aus drei zuvor eigenständigen Orten – Kirkel-Neuhäusel, Altstadt und Limbach –, die zusammen fast die gesamte Postleitzahl 66459 bilden. Über den Verbleib zweier Randgebiete stritt die neue Gemeinde jahrzehntelang mit der Stadt Neunkirchen; erst 1985 sprach der Landtag die bewohnten Teile der Siedlung Bayerisch Kohlhof endgültig Kirkel zu.
Namensgebend ist die 1075 erstmals erwähnte Burg Kirkel, deren erhaltener Turm auf dem Schlossberg weithin sichtbar ist und als Wahrzeichen von Kirkel-Neuhäusel gilt. Eine ungewöhnliche gemeinsame Vorgeschichte teilen die Ortsteile Altstadt und Limbach: Beide gehen auf denselben, 1219 erstmals genannten Ort Limbach zurück, der im 13. Jahrhundert ans andere Ufer der Blies verlegt wurde, während am alten Standort eine zweite Siedlung entstand – erst ab 1434 wurde urkundlich zwischen „alter“ und „neuer“ Statt unterschieden. In Altstadt lag zudem über Jahrhunderte die Hochgerichtsstätte der Grafen von Homburg, an die der Flurname „Galgenberg“ noch erinnert. Auf dem Gemeindegebiet kreuzen sich heute die Autobahnen A 6 und A 8 im Autobahnkreuz Neunkirchen.
10.135 Menschen leben in der Postleitzahl 66459 auf 31,2 km², das entspricht 325 je Quadratkilometer. Sie grenzt an Sankt Ingbert, Homburg, Blieskastel, Bexbach und Neunkirchen.