Über die Postleitzahl 66557
Illingen im Landkreis Neunkirchen gilt als staatlich anerkannter Erholungsort und Zentrum des Illtals; zur Postleitzahl gehören außer dem Hauptort auch die Ortsteile Uchtelfangen, Wustweiler, Hirzweiler, Hüttigweiler und Welschbach.
893 erweiterte der Bischof von Metz den Klosterbesitz von Neumünster um ein Gut in Illingen – die erste urkundliche Erwähnung des Ortes. Die Illinger Burg, das heutige Schloss Kerpen, kam im 14. Jahrhundert als Lehen der Grafen von Saarwerden an ein Adelsgeschlecht namens von Kerpen, das ursprünglich aus der Eifel stammte und ab dem 16. Jahrhundert als freie Reichsherrschaft weitgehend selbständig regierte. Vom 18. Jahrhundert bis 1940 lebte in Illingen eine jüdische Gemeinde; ihre 1859 eingeweihte Synagoge wurde in den Novemberpogromen 1938 niedergebrannt, die verbliebenen jüdischen Bürger 1940 nach Gurs deportiert. In Wustweiler zeugen Reste einer römischen Villa Rustica und ein spätkeltisches Gräberfeld von einer frühen Besiedlung, in Welschbach pflegt man bis heute einen Rosengarten. Seit 2005 kann in rund 200 örtlichen Geschäften mit dem Illtaler, einer regionalen Gutscheinwährung, bezahlt werden.
15.996 Menschen leben auf 36,3 km², 440 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind Ottweiler, Eppelborn, Schiffweiler und Merchweiler.