Über die Postleitzahl 66862
Zwölf Kilometer westlich von Kaiserslautern erstreckt sich Kindsbach am nordwestlichen Saum des Pfälzerwaldes; die Gemeinde gehört zur Verbandsgemeinde Landstuhl, ein kleiner Zipfel des benachbarten Bann reicht ebenfalls in die Postleitzahl 66862.
Südwestlich des Orts liegen an der Quelle Gutenborn die sogenannten Heidenfelsen mit reliefartigen Figuren, die vermutlich aus gallorömischer Zeit stammen; borhaltiges Quellwasser und Reste einer Töpferei legen nahe, dass es einst als Heilwasser galt. Der Ort selbst wird 1265 erstmals als Kunigesbach urkundlich erwähnt und gehörte, wie große Teile der Region, zum Großgericht der Herrschaft Landstuhl unter den Freiherren von Sickingen.
Unter dem Ort liegt mit dem einstigen NATO-Bunker Air Defense Operations Center – bekannter als Kindsbach Cave – eine rund zweieinhalb Hektar große Anlage, die 1992 im Zuge der Konversion für zivile Zwecke freigegeben wurde. Der Sickinger Mühlenradweg führt durch den Ort weiter nach Thaleischweiler-Fröschen und Ramstein-Miesenbach, im Süden der Gemarkung verläuft ein kurzes Stück des Fernwanderwegs Franken-Hessen-Kurpfalz.
Kindsbach zählt 2.458 Einwohnerinnen und Einwohner auf 8,9 km², das ergibt eine Dichte von 277 je Quadratkilometer. Über die A 6 und die Anschlussstelle Ramstein ist die Gemeinde an das Autobahnnetz angebunden, Nachbarn sind Landstuhl, Ramstein-Miesenbach und Kaiserslautern.