Über die Postleitzahl 66877
Am Rand des Reichswalds, gut 15 Kilometer westlich von Kaiserslautern, liegt Ramstein-Miesenbach; die Stadt entstand 1969 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Ramstein und Miesenbach und trägt seit 1991 Stadtrecht.
Eine Urkunde Kaiser Friedrichs II. aus dem Jahr 1215 nennt den Ortsteil Ramstein erstmals und überträgt das Patronat über seine Kirche sowie die Tochtergemeinden Weilerbach und Spesbach. Weltweite Bekanntheit erlangte der Ort später durch die 1951 gebaute Ramstein Air Base, heute der größte US-Luftwaffenstützpunkt Europas, sowie durch das Flugtagunglück vom 28. August 1988, bei dem siebzig Menschen starben.
Am Faschingsdienstag zieht traditionell der Westricher Karnevalsumzug durch Ramstein, dessen Ortsbild von mittelalterlichen Gebäuden geprägt ist; im Congress Center, bis 2018 Haus des Bürgers genannt, finden Theater, Konzerte und Kabarett statt. Im Industriegebiet Westrich betreibt das Unternehmen Rettenmeier ein holzverarbeitendes Werk, und südlich der Stadt wurde in der Westpfälzischen Moorniederung im 19. Jahrhundert Torf abgebaut.
Ramstein-Miesenbach zählt 7.729 Einwohnerinnen und Einwohner auf 42,7 km², das ergibt eine Dichte von 181 je Quadratkilometer. Nachbargemeinden sind unter anderem Kindsbach, Landstuhl, Hütschenhausen und Steinwenden.