Über die Postleitzahl 66882
In der Westpfälzischen Moorniederung, gut 25 Kilometer westlich von Kaiserslautern, liegt Hütschenhausen; die Gemeinde entstand 1969 durch den Zusammenschluss der bis dahin eigenständigen Dörfer Hütschenhausen, Spesbach und Katzenbach, die seither ihre Ortsteile bilden.
Der Hauptort taucht 1295 unter dem Namen „Hizhusin“ auf, gedeutet als „die Häuser des Hizo“; bis zur heutigen Schreibweise Hütschenhausen im Jahr 1787 wandelte sich der Name noch mehrfach. Der Ortsteil Spesbach, 1214 als „Spethisbach“ genannt, verdankt seinen Namen wohl dem Spechteswald und dem Spechtesbach, während Katzenbach, erstmals 1267 erwähnt, an einem Bach liegt, in dessen Umgebung einst Wildkatzen lebten.
Bis zur Französischen Revolution unterstanden alle drei Dörfer der Kurpfalz und waren der Deutschordenskommende Einsiedel zehntpflichtig; in Katzenbach betrieb die Kurpfalz zudem eine Zollstation. Zu den Naturdenkmalen der Gemeinde zählt die Lutherulme, und mit der Glanniederung bei Elschbach, dem Schachenwald, dem Scheidelberger Woog und dem Schlangenbruch liegen gleich mehrere Naturschutzgebiete auf der Gemarkung.
Hütschenhausen zählt 3.843 Einwohnerinnen und Einwohner auf 17,6 km², das ergibt eine Dichte von 218 je Quadratkilometer. Über die Autobahnen 6 und 62 ist die Gemeinde an das Fernstraßennetz angebunden, Nachbarn sind unter anderem Ramstein-Miesenbach und Bruchmühlbach-Miesau.