Über die Postleitzahl 67305
Ramsen ist die südlichste Ortsgemeinde des Donnersbergkreises und liegt mitten im Pfälzerwald, in dessen Teilbereich Stumpfwald; sie stellt den größten Teil dieser Postleitzahl, ein kleinerer Teil im Norden gehört zum Eisenberger Stadtteil Steinborn. Verwaltet wird Ramsen von der Verbandsgemeinde Eisenberg. Der Ort geht auf das 1146 gegründete Kloster Ramsen zurück; mitten im Stumpfwald liegen zudem die sogenannten Neun Steine, eines von drei Landgerichten des alten Wormsgaus, die schon in einer Lehensurkunde Kurfürst Ruprechts III. von der Pfalz erwähnt werden.
Von früherem Eisenabbau zeugen auf der Gemarkung mindestens achtzehn große, aus römischer Zeit stammende Schlackehügel, während Forst- und Holzwirtschaft über Jahrhunderte den Ort prägten. Seit 1996 verkehrt die Stumpfwaldbahn, eine dreieinhalb Kilometer lange Museumsfeldbahn zum Stausee Eiswoog, an dessen westlichem Zufluss der Ritterstein 287 die Quelle des Eisbachs markiert. Bahnanschluss erhielt Ramsen 1932 mit der bis Enkenbach verlängerten Eistalbahn; der westlich gelegene Eistalviadukt gilt als längste Eisenbahnbrücke der Pfalz. Im Volksmund werden die Bewohner Ramsens „Ramser Wildsäue“ genannt.
Die Postleitzahl zählt 1.801 Einwohnerinnen und Einwohner auf 30,6 km², das sind 59 je Quadratkilometer. Nach Süden reicht die Gemarkung bis an den Landkreis Bad Dürkheim, nach Westen bis an den Landkreis Kaiserslautern heran. Nachbarorte sind Eisenberg, Hettenleidelheim und Wattenheim.