Über die Postleitzahl 67677
Enkenbach-Alsenborn, Sitz und Namensgeberin der gleichnamigen Verbandsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern, füllt den größten Teil dieser Postleitzahl, ein kleiner Streifen im Süden gehört zur Gemeinde Fischbach. Die heutige Gemeinde entstand 1969 durch den Zusammenschluss der bis dahin eigenständigen Dörfer Enkenbach und Alsenborn, die zuvor jahrhundertelang einen gemeinsamen Schultheißen und Bürgermeister hatten. Bis zu seinem Tod lebte hier der Fußballspieler Fritz Walter.
Die Ortsgeschichte Enkenbachs ist eng mit dem 1148 gegründeten Prämonstratenserinnenkloster verbunden, dessen Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert bis heute erhalten ist. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg entstand im Wald bei Mehlingen ein Truppenübungsplatz, aus dessen ziviler Nachnutzung später die Mehlinger Heide hervorging. Bis heute wird der 22. Februar als Peterstag begangen: Viele Familien verzichten dann zur Erinnerung an das Ende einer Hornviehseuche im Jahr 1776 auf Fleisch.
Auf 31,3 km² zählt der Zensus 7.159 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 229 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Mehlingen, Sembach und Neuhemsbach.