Über die Postleitzahl 67729
Am Übergang des Pfälzerwaldes zum Nordpfälzer Bergland, umschlossen vom Stumpfwald, bildet Sippersfeld den südöstlichen Abschluss der Verbandsgemeinde Winnweiler im Donnersbergkreis und nimmt praktisch die gesamte Postleitzahl 67729 ein. Über 60 Prozent der Gemarkung sind bewaldet.
Die älteste Erwähnung des Ortes, als „Sipperadesvelt“, stammt aus dem Jahr 1019 aus einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Erkanbald; der Name soll „Feld des Sintperath“ bedeuten. Prägend ist die protestantische Pfarrkirche, deren Chorturm noch aus dem Spätmittelalter stammt, während das Kirchenschiff selbst erst 1768 entstand – eines von 19 geschützten Baudenkmälern im Ort. Südöstlich der Ortslage liegt ein seit 1986 unter Schutz stehendes Areal namens Sippersfelder Weiher, in dem mehrere Teiche liegen und die Pfrimm entspringt; ein Gedenkstein von 1927 markiert dort die Quelle, und westlich des Ortes steht zudem ein Menhir.
Jährlich am dritten Septemberwochenende findet die Sibberschfeller Kerb statt. Die Mosaik-Grundschule Sippersfeld deckt mit ihrem Einzugsgebiet auch Börrstadt, Breunigweiler und Steinbach am Donnersberg ab. Auf 13,2 km² zählt der Zensus 1.078 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 82 je Quadratkilometer. Westlich verläuft die B 48 mit Anschluss an die A 63.