Über die Postleitzahl 67725
Zwischen dem Donnersberg im Norden und den nördlichen Ausläufern des Stumpfwaldes im Süden liegt Börrstadt, in der sogenannten Börrstadter oder Kaiserstraßensenke des Nordpfälzer Berglands. Die Postleitzahl 67725 setzt sich vor allem aus Börrstadt und der kleineren Nachbargemeinde Breunigweiler zusammen, dazu ein schmaler Streifen von Imsbach; alle drei gehören zur Verbandsgemeinde Winnweiler im Donnersbergkreis.
Börrstadt wurde 891 als „Birensceidt“ erstmals erwähnt und war im 15. Jahrhundert zeitweise in Ober- und Niederbörrstadt geteilt, bevor beide nach der Französischen Revolution wieder zusammengelegt wurden. Eine Besonderheit ist die Gartenbahn Börrstadt: In diesem seltenen Modellbahnmaßstab dürfen hier Fahrgäste mitfahren, und Erbauer Karl-Heinz Jung fertigte die Lokomotiven originalgetreu nach echten Vorbildern. Nordwestlich des Ortskerns liegt zudem das Grabhügelfeld Pfaffenschlag mit sechs Hügeln aus der Zeit zwischen 800 und 400 vor Christus. Breunigweiler entstand vermutlich zwischen 600 und 750 nach Christus und wurde 1130 erstmals als Schenkung an das Mainzer Domkapitel urkundlich fassbar.
Im Südwesten der Gemarkung dreht sich seit 2014 der Windpark Bocksrück, benannt nach der 400,6 Meter hohen Erhebung an der Grenze zu Winnweiler und Sippersfeld. Auf 18,9 km² kommen 1.411 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 75 je Quadratkilometer. Die A 63 verläuft direkt nordöstlich von Börrstadt vorbei.