Über die Postleitzahl 67722
Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde im Donnersbergkreis ist Winnweiler, dessen Kernort zusammen mit den Ortsbezirken Alsenbrück-Langmeil und Potzbach die Postleitzahl 67722 bildet. Als Grundzentrum ausgewiesen, ist Winnweiler nach Einwohnerzahl die viertgrößte Ortsgemeinde des Kreises.
Erstmals 891 als „Winidowilari“, Siedlung der Wenden, erwähnt, gehörte der Ort lange zur Grafschaft Falkenstein und wurde später lothringisch, ehe er bis zur Französischen Revolution an die Habsburger fiel und Sitz des Oberamtes Winnweiler wurde. 1781 richtete man dort eine Anwerbestelle für Auswanderer nach Galizien ein. Der Ortsteil Alsenbrück, seit 1880 Alsenbrück-Langmeil, war bis 1979 eine eigene Gemeinde und stand über seine Pfarrkirche lange unter dem Einfluss der Abtei Otterberg. Als Denkmalzonen ausgewiesen sind der jüdische Friedhof, der Ortskern, der Schlossbezirk und die Eisenschmelz mit dem Frühindustriepark Gienanth.
Im Gewerbepark Langmeil entwickelt die Firma Mobotix seit 2009 netzwerkbasierte Videoüberwachungssysteme, die Schramm GmbH mit über 200 Beschäftigten fertigt hochwertige Polsterbetten und gehört in diesem Segment zu den bekannten Namen der Branche. Die Alsenz durchfließt den Ort in Süd-Nord-Richtung und nimmt dabei den Gonbach sowie den Lohnsbach auf. Auf 21,9 km² leben 4.747 Menschen, das ergibt 216 je Quadratkilometer. Über die A 63 ist Winnweiler an Mainz und Kaiserslautern angebunden.