Über die Postleitzahl 67816
Südöstlich des Donnersbergs, in der auch Kaiserstraßensenke genannten Börrstadter Senke zwischen Kaiserslautern und Worms, liegt die Ortsgemeinde Dreisen, die den größten Teil dieser Postleitzahl bildet und der Verbandsgemeinde Göllheim angehört. Bereits 960 erstmals urkundlich genannt, gehörte der Ort zunächst dem nahegelegenen Kloster Münsterdreisen und kam 1376 als Teil des Amtes Bolanden an die Kurpfalz.
Der historische Ortskern von Dreisen ist als Denkmalzone ausgewiesen und vereint mehrere Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert mit dem Rathaus von 1711; die evangelische Kirche, ein 1781 umgebauter Saalbau, bewahrt mit ihrem zugemauerten Chorbogen von 1517 und dem Friedhofstor von 1528 noch ältere Bauteile. Der Ort liegt zudem an der „Klosteroute“ der Pfälzer Jakobswege nach Worms. Die kleinere Nachbargemeinde Standenbühl, einst im Besitz des Klosters Münsterdreisen und nach dessen Auflösung 1553 an die Kurpfalz gefallen, gehört flächenmäßig zu den kleinsten Gemeinden Deutschlands.
Auf 10,4 km² zählt die PLZ 67816 1.164 Einwohnerinnen und Einwohner. Der frühere Bahnhof Göllheim-Dreisen an der Zellertalbahn wird seit der Einstellung des regulären Personenverkehrs 1983 noch im sommerlichen Ausflugsverkehr bedient, die Anschlussstelle Göllheim an der A 63 liegt in unmittelbarer Nähe.