Über die Postleitzahl 67817
Zwischen Pfälzerwald und dem Donnersberg-Massiv, im Teilgebiet Falkensteiner Berge des Nordpfälzer Berglands, liegt die Ortsgemeinde Imsbach, die fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl bildet und der Verbandsgemeinde Winnweiler angehört. Ihre Geschichte ist eng mit dem Bergbau verknüpft: Schon in der Hallstattzeit siedelten hier Menschen wegen der Erz- und Eisenvorkommen, und über beinahe vier Jahrhunderte, bis ins frühe 20. Jahrhundert, wurden vor Ort Kupfer und Silber gefördert.
Die erste Erwähnung als „Unnesbahc“ stammt bereits aus dem Jahr 1019, damals noch als Waldmark des benachbarten Albusheim-Sippersfeld; erst im 11. und 12. Jahrhundert entstand daraus die eigenständige Siedlung Imsbach. Von der Bergbauvergangenheit zeugen heute zwei Besucherbergwerke, die Weiße Grube und die 2006 geöffnete Grube Maria, sowie das Pfälzische Bergbaumuseum im alten Schulhaus von 1887. Auch die Reste der einstigen Burg Hohenfels stehen unter Schutz; das Naturschutzgebiet Beutelfels reicht teilweise auf die Imsbacher Gemarkung hinein.
Die PLZ 67817 misst 7,7 km² und zählt 808 Einwohnerinnen und Einwohner. Wanderwege wie der Pfälzer Höhenweg und der Imsbacher Grubenrundwanderweg führen an den historischen Bergwerks- und Industrieanlagen vorbei; westlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 48 zur Autobahn A 63.