Über die Postleitzahl 72361
Hausen am Tann gehört flächenmäßig zu den kleineren Gemeinden im Zollernalbkreis und liegt im westlichen Vorland der Schwäbischen Alb. Rundherum erheben sich, alle nahe an der Tausend-Meter-Marke, der Lochen, der Rappenstein, der Schafberg, der Plettenberg und der Wenzelstein. Die Schlichem durchquert das Gemeindegebiet.
Auf dem Lochen ließ sich schon in der Jungsteinzeit eine Besiedlung nachweisen; 1923 erkannte der Archäologe Gerhard Bersu dort eine für die Region einmalig dokumentierte durchgehende Schichtenfolge aus jener Zeit, als die Bronzezeit im 9. und 8. vorchristlichen Jahrhundert in die Eisenzeit überging. Ausgrabungen 2024 und 2025 unter Leitung von Martin Bartelheim und Marc Heise förderten neben Keramik und Spinnwirbeln zahlreiche Fibeln zutage und sollen eine für Südwestdeutschland gültige chronologische Einordnung ermöglichen. Zum touristischen Angebot der Gemeinde gehören heute Skilifte und Langlaufloipen ebenso wie eine Neun-Loch-Golfanlage und der Inklusionspark An der Schlichem.
521 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 8,5 km², das ergibt 62 je Quadratkilometer. Hausen am Tann grenzt an Balingen, Dotternhausen, Obernheim, Ratshausen und Meßstetten.