Über die Postleitzahl 72359
Dotternhausen im Zollernalbkreis liegt am Fuß des Plettenbergs, dem am weitesten aus der Schwäbischen Alb herausragenden Berg an ihrem Westrand. Ein um das Jahr 600 vor Christus angelegtes Keltengrab und Reste eines alemannischen Dorfes aus der Zeit um 800 nach Christus belegen eine lange Siedlungsgeschichte; urkundlich erwähnt wurde der Ort 1064 als Doderenhusen.
Auf dem Plettenberg wird bis heute Kalkstein gebrochen und über die auffällige Materialseilbahn Dotternhausen–Plettenberg mit ihren charakteristischen Lorenwagen zum Zementwerk transportiert – täglich rund 3000 Tonnen. Das Zementwerk, während des Dritten Reichs mit Mitteln des württembergischen Wirtschaftsdanks errichtet, betreibt seit 1990 im Werkforum ein Fossilienmuseum mit angeschlossenem Klopfplatz. Zu den Bauwerken des Ortes zählen ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert im Besitz der Familie von Cotta sowie die St.-Martinus-Kirche von 1886, dessen Gemeindegebiet sich zwischen 577,7 Metern und dem Gipfel des Plettenbergs erstreckt.
1.838 Menschen leben auf 10,0 km², das entspricht 184 Einwohnern je Quadratkilometer. Dotternhausen grenzt an Balingen, Schömberg, Dormettingen, Hausen am Tann und Ratshausen.