Über die Postleitzahl 73102
Sechs Kilometer nördlich von Göppingen, vor dem Westausläufer des Hohenstaufen, liegt Birenbach im Tal des Krettenbachs, an dessen rechtem Hang sich der Ort überwiegend erstreckt. Die kleine Postleitzahl fasst nahezu die gesamte, nur gut zwei Quadratkilometer große Gemeinde zusammen, zu der außer dem Hauptort kein weiterer Ort gehört.
Urkundlich erwähnt wird die Ansiedlung erstmals 1414, entstanden ist sie vermutlich schon zur Zeit des Herzogtums Schwaben. Im Mittelalter teilten sich das Rittergut Wäschenbeuren, das Kloster Adelberg und das Göppinger Chorherrenstift Oberhofen den Ort, was Birenbach über Jahrhunderte konfessionell teilte: Die einen gehörten zur katholischen Pfarrei in Wäschenbeuren, die anderen zur evangelischen in Börtlingen. Der Dreißigjährige Krieg entvölkerte den Ort 1650 vollständig; danach entstand von 1690 bis 1692 die katholische Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Mutter Gottes, ein bis heute erhaltenes Beispiel des schwäbischen Bauernbarocks.
Heute sind in Birenbach mit mobitec, Fent und A. Wezel mehrere spezialisierte Unternehmen aus Maschinenbau und Metallverarbeitung ansässig, dazu gehören ein Supermarkt und mehrere Geschäfte am Marktplatz. Auf 2,4 km² leben 1.876 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 778 je Quadratkilometer. Verkehrlich ist der Ort über die Bundesstraße 297 angebunden; der einstige Bahnhof der Hohenstaufenbahn dient heute als Bürgerhaus.