Über die Postleitzahl 73098
Im Vorland der mittleren Schwäbischen Alb, am Rand des östlichen Schurwalds, liegt Rechberghausen am Marbach, einem rechten Nebengewässer der Fils. Die Postleitzahl erfasst fast die gesamte Gemeinde mit dem Hauptort sowie den Weilern Im Deppeler und Oberhausen; verwaltet wird sie im Verwaltungsverband Östlicher Schurwald.
Der Ort wurde 1245 erstmals urkundlich genannt und gehörte damals dem Ritter Ulrich III. von Rechberg-Bettringen. 1366 verkaufte ein Nachfahre Burg und Stadt an den Herzog von Teck, 1374 gelangten beide an die Herren von Rechberg zu Hohenrechberg zurück. Weil die Rechberger katholisch blieben, entstand hier – anders als in weiten Teilen Württembergs – eine eigene katholische Pfarrgemeinde; die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1912 geweiht. Vom einstigen Grafensitz zeugen bis heute das Alte und das Neue Schloss, letzteres ließ Graf Alois Clemens von Rechberg 1721 erbauen und dient heute als Rathaus. 2009 richtete die Gemeinde mit dem Grünprojekt eine kleine Landesgartenschau aus, die weit mehr Besucher anzog als erwartet; geblieben sind ein Landschaftspark mit See und der Aussichtsturm Luftikus.
Insgesamt leben in dem Gebiet 5.399 Einwohnerinnen und Einwohner auf 6,4 km², das entspricht 846 Einwohnern je Quadratkilometer. Die frühere Bahntrasse der Hohenstaufenbahn nutzt heute der Württemberger Tälerradweg, während die Bundesstraße 297 den Ort an Tübingen und Lorch anbindet.