Über die Postleitzahl 73116
Rund zehn Kilometer nördlich von Göppingen, im östlichen Albvorland am Rand des Schurwalds, liegt Wäschenbeuren auf einer welligen Hochebene, die im Südosten bis an den Fuß des Zeugenbergs Hohenstaufen reicht. Die Postleitzahl umfasst den größten Teil der Gemeinde – mit dem Hauptort und den Weilern Lindenbronn, Schützenhof und Wäscherhof – sowie einen kleinen Anteil des Göppinger Stadtteils Bartenbach.
Als „Buron“ wird der Ort erstmals 1271 in einer Urkunde genannt, die einen Rechtsstreit des Klosters Lorch mit einem Ritter beilegte, der wegen des Waschbachs im Welzheimer Wald den Beinamen „der Wascher“ trug – nach ihm ist bis heute die Wäscherburg benannt. Diese Burg, im Ortsteil Wäscherhof gelegen, beherbergt heute eine Sammlung zur staufischen Geschichte. Am 19. April 1945 wurde der Ort bei einem Luftangriff zu zwei Dritteln zerstört. Vom historischen Erbe zeugen daneben die katholische Johanneskirche und das Amtshaus, während der frühere Bahnhof heute als Kindergarten dient.
Auf 13,5 km² leben in dem Gebiet 3.981 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 295 je Quadratkilometer. Die Staufer-Runde, ein 11,5 Kilometer langer, als Premiumweg zertifizierter Rundweg, führt größtenteils über Wäschenbeurer Gemeindegebiet. Verkehrlich liegt der Ort an der Bundesstraße 297 zwischen Göppingen und Lorch.