Über die Postleitzahl 74532
Die Kleinstadt Ilshofen, Sitz des Verwaltungsverbands Ilshofen-Vellberg, erhebt sich auf der Hochebene der Hohenloher Ebene, umgeben von den Flusstälern von Bühler, Kocher und Jagst, etwa auf halbem Weg zwischen Schwäbisch Hall und Crailsheim. Zur PLZ zählen die Stadtteile Unteraspach, Obersteinach, Ruppertshofen und Eckartshausen sowie der Weiler Landturm der Nachbargemeinde Wolpertshausen.
Erstmals erwähnt wird der Ort 1288 als Besitz der Grafen von Flügelau; 1330 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer dem damaligen Ulleshoven das Stadtrecht. Der hoch verschuldete Hohenloher Graf Ulrich sah sich 1398 gezwungen, die Stadt an ein Bündnis aus drei Reichsstädten zu verkaufen – neben Schwäbisch Hall auch Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber; 1562 übernahm Hall schließlich den alleinigen Besitz. Im Ersten Markgrafenkrieg belagerte und verbrannte Albrecht Achilles von Ansbach die Stadt 1449, im Dreißigjährigen Krieg forderte eine nach der Schlacht bei Nördlingen eingeschleppte Pestwelle 1634 rund 130 Todesopfer. Über dem Jagsttal erhebt sich die im Besitz der Stadt befindliche Burg Leofels, eine der bedeutendsten staufischen Burgruinen im ganzen deutschen Südwesten; im Sommer finden dort Burgschauspiele statt. Die Kirche St. Petronella von 1830 mit ihrem Turm aus dem 16. Jahrhundert ist die einzige Kirche Baden-Württembergs mit diesem ungewöhnlichen Namen.
Auf 55,4 km² kommen 6.833 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 123 je km² entspricht. Über die A 6 ist Ilshofen an das überregionale Straßennetz angebunden, im Stadtteil Eckartshausen liegt ein Haltepunkt der Bahnstrecke Crailsheim–Heilbronn. Nachbar-PLZ reichen bis Schwäbisch Hall, Vellberg und Gerabronn.