Über die Postleitzahl 74635
Kupferzell gehört seit 1973 zum Hohenlohekreis; der Hauptort liegt am Flüsschen Kupfer, das bei Forchtenberg in den Kocher mündet, mitten im wellig-hügeligen Hohenloher Plateau. Zur Postleitzahl zählen neben dem Hauptort die Ortsteile Westernach, Feßbach, Mangoldsall, Goggenbach und Eschental.
Der Name geht der Überlieferung nach auf einen Mönch namens Dietrich zurück, der sich hier eine Klause errichtet haben soll – lateinisch cella; als „Celle“ ist der Ort 1236 erstmals urkundlich erwähnt. 1721 ließ Graf Philipp Ernst das Residenzschloss erbauen, das seit 1922 eine Schule für Landbau und Hauswirtschaft beherbergt. Geologisch liegt Kupferzell im Ausbiss von oberem Muschelkalk und unterem Keuper; südlich des Orts gilt der Keuper wegen der Fülle an Fossilien urzeitlicher Landwirbeltiere als regelrechtes „Massengrab fossiler Saurier“. Das alte Kupferzeller Bahnhofsgebäude von 1892 und das älteste genossenschaftliche Lagerhaus Baden-Württembergs von 1897/98 wurden ins Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen umgesetzt, tragen dort aber noch immer die Aufschrift Kupferzell.
6.442 Einwohnerinnen und Einwohner kommen auf 54,1 km², das entspricht einer Dichte von 119 je Quadratkilometer. Über die Anschlussstelle Kupferzell ist der Ort direkt an die A6 angebunden, außerdem führt die B19 hindurch. Zu den Nachbarorten zählen Schwäbisch Hall, Braunsbach, Neuenstein, Waldenburg sowie Künzelsau und Ingelfingen.