Über die Postleitzahl 75203
Königsbach-Stein im Enzkreis entstand 1974 aus den beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Stein und Königsbach, deren Flächenanteile an der PLZ mit knapp 58 zu 42 Prozent recht ausgeglichen sind; dazu kommen die kleinen Höfe Hegenach und Trais.
Stein wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt und von den Markgrafen von Baden 1350 zu einer Festung ausgebaut, 1490 erhielt der Ort das Marktrecht. Königsbach erscheint erstmals 1252 in den Urkunden und kam 1429 als Lehen an die Herren von Venningen; im Dreißigjährigen Krieg brannten kaiserliche Truppen den Ort 1622 nieder.
Aus dieser Zeit stammt der Storchenturm, ein einstiger Burgturm, der später als Gefängnisturm diente, ebenso wie die zwischen 1460 und 1474 erbaute Stephanuskirche in Stein. In Königsbach steht die evangelische Kirche auf dem Gelände eines früheren römischen Kastells und trägt in ihrer Nordwand ein römisch-keltisches Relief der Pferdegöttin Epona. Durch beide Ortsteile führt außerdem die Bertha Benz Memorial Route zwischen Mannheim und Pforzheim.
Im Ortsteil Königsbach hält die Stadtbahnlinie S5 im Halbstundentakt, die Autobahn 8 ist von hier aus rund zehn Kilometer entfernt. Auf 33,6 km² leben 10.078 Menschen, das sind 300 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Bretten, Walzbachtal, Remchingen, Kämpfelbach, Eisingen und Neulingen.