Über die Postleitzahl 75196
Remchingen liegt im Enzkreis an der Grenze zwischen Kraichgau und Nordschwarzwald und setzt sich aus vier annähernd gleich großen Ortsteilen zusammen: Wilferdingen, Singen, Nöttingen und Darmsbach.
Die ersten schriftlichen Erwähnungen reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück: Singen erscheint 769 als „Sigincheim“ in einer Schenkung an das Kloster Lorsch, Wilferdingen wenig später unter dem Namen „Vulvirincha“. Nöttingen war als Lage genau zwischen Pforzheim und Karlsruhe schon zur Römerzeit besiedelt, sein Kirchturm ruht auf den Resten eines römischen Wachturms. Darmsbach, der kleinste der vier Ortsteile, wird erstmals 1278 als Ausbausiedlung erwähnt.
Wilferdingen bildet heute mit Rathaus, Kulturhalle und den Geschäften entlang der Bundesstraße 10 das Zentrum der Gemeindeinfrastruktur; am Niemandsberg entstand über einem ausgegrabenen römischen Gutshof das Römermuseum Remchingen. Singen wiederum wandelte sich nach der Eröffnung der Residenzbahn 1861 vom Bauerndorf zur Arbeiterwohngemeinde, deren Bewohner fortan in Pforzheim und Karlsruhe arbeiteten.
Auf 24,0 km² kommen 11.855 Menschen, das ergibt 495 je Quadratkilometer. Remchingen grenzt an Königsbach-Stein, Keltern, Kämpfelbach, Karlsbad und Pfinztal.