Über die Postleitzahl 78567
Fridingen an der Donau liegt im Osten des Landkreises Tuttlingen, mitten im Naturpark Obere Donau, rund zwölf Kilometer donauabwärts von der Kreisstadt.
Grabungen in der Jägerhaushöhle unterhalb von Schloss Bronnen erbrachten zwischen 1964 und 1967 Funde aus der frühen Mittelsteinzeit, darunter winzige Steinsplitter, die als Speerspitzen oder Fellschaber dienten; sie liegen heute in der Schatzkammer des Klosters Beuron. Zwischen Fridingen und Beuron zieht sich der wohl eindrucksvollste, vom Verkehr weitgehend verschonte Abschnitt des Donaudurchbruchs durch die Schwäbische Alb. Im von Fachwerk geprägten historischen Stadtkern steht das um 1330 errichtete Ifflinger Schloss, seit den 1980er Jahren wieder saniert. Weil Fridingen einst zu Vorderösterreich gehörte, hat sich die schwäbisch-alemannische Fasnet hier in besonders ursprünglicher Form erhalten. An eine Familie, die während der NS-Zeit eine jüdische Bewohnerin aus Tuttlingen versteckte und so vor der Verfolgung rettete, erinnert eine Statue in der Stadt.
In Fridingen leben 3.153 Einwohnerinnen und Einwohner auf 22,7 km², rechnerisch 139 je Quadratkilometer.