Über die Postleitzahl 83083
Am Simssee im Landkreis Rosenheim liegt die Gemeinde Riedering, die als keltische Gründung gilt und 788 erstmals urkundlich als „Hrodheringas“ erwähnt wurde. Zur Hofmark Neubeuern gehörte der Ort einst, die nacheinander den Freiherren von Thurn und dann den Grafen von Preysing unterstand; seine Urpfarrei war seit dem 12. Jahrhundert dem Kloster Herrenchiemsee zugeordnet. Zur heutigen Gemeinde zählen neben dem Hauptort auch Söllhuben und Niedermoosen sowie eine Vielzahl an Weilern wie Pietzing, Mangolding oder Tinning.
Die Pfarrkirche St. Rupert und Martin in Söllhuben, 1766 errichtet, gilt als letztes Bauwerk des namhaften Barockarchitekten Johann Michael Fischer; ihre Pfarrei gehörte bis 1807 zum Bistum Chiemsee. Söllhuben und Neukirchen am Simssee waren bis 1978 eigenständige Gemeinden, bevor sie mit Teilen der aufgelösten Gemeinde Pietzing in Riedering aufgingen. Kulturell bekannt ist der Ort für das Chiemgauer Volkstheater und für Musikgruppen wie die Riederinger Sänger und die Jungen Riederinger Musikanten, die auch im Münchner Volkstheater aufgetreten sind.
Auf 38,0 km² zählt die Postleitzahl 5.473 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 144 je km². Busverbindungen bestehen unter anderem nach Rosenheim, Stephanskirchen und Prien am Chiemsee, benachbart liegen zudem Bad Endorf, Frasdorf und Rimsting.