Über die Postleitzahl 83549
Eiselfing liegt im Landkreis Rosenheim, rund 2,5 Kilometer südöstlich von Wasserburg am Inn, östlich des Inn im Chiemgau. Der Hauptort hieß früher Kircheiselfing; der Gemeindename selbst geht wohl auf den Personennamen Eiswolf oder Eisolf zurück und wird erstmals im 9. Jahrhundert als Ysolvingone erwähnt.
Die Besiedlungsgeschichte reicht deutlich weiter zurück: Prähistorische Funde im Schwarzmoos, aus der La-Tène-Zeit und bronzezeitliche Stücke aus Alteiselfing – darunter Halsringe, Ohrgehänge und ein Schwert – belegen frühe Siedlungsspuren, und ein bei Renovierungsarbeiten 1969 gefundener römischer Grabaltar aus dem 3. Jahrhundert weist auf eine römische Besiedlung hin. Eine Tauschurkunde aus dem Jahr 927 überliefert, dass Eiselfing mitsamt dem Nachbarort Durrhausen an eine hochedle Dame namens Rihina überging, Schwester eines 907 gefallenen Markgrafen und Stammmutter der später einflussreichen Grafen von Falkenstein. Die heutige Gemeinde entstand 1971 aus dem Zusammenschluss mit Aham, Bachmehring und Freiham.
3.161 Menschen leben auf 34,7 km², das ergibt 91 je Quadratkilometer. Zu den Nachbarn zählen Wasserburg am Inn, Amerang, Schonstett und Babensham.