Über die Postleitzahl 83556
Griesstätt liegt östlich des Inn im Landkreis Rosenheim und wird bereits 924 in der sogenannten Rhini-Urkunde Herzog Arnulfs I. von Bayern erstmals genannt. Bis 1560 waren die Schonstetter, Erben der ortsadligen Griesstätter, hier als Hofmarksinhaber belegt; das Dominikanerinnenkloster Altenhohenau erwarb im 14. Jahrhundert die kleine Hofmark Laiming und von 1667 bis zur Säkularisation 1803 auch die Hofmark Griesstätt mit Warnbach.
Zur selbstständigen politischen Gemeinde wurde Griesstätt 1818; 1857 kamen die Orte Holzhausen und Kolbing hinzu. Zwischen 1978 und 1986 gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Rott am Inn, ehe sie wieder eigenständig wurde. Die Klosterkirche St. Peter und Paul im Ortsteil Altenhohenau zählt zu den Sehenswürdigkeiten, ebenso die vielen kleinen Kapellen der Gemeinde; auf dem Friedhof von Griesstätt liegt der Swing-Trompeter Charly Tabor begraben. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich im rund drei Kilometer entfernten Rott am Inn, die Buslinie 435 verbindet Griesstätt mit Rosenheim und Wasserburg am Inn.
Auf 29,5 km² kommen 2.826 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 96 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Rott am Inn, Eiselfing, Ramerberg und Vogtareuth.