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Emmering im Landkreis Ebersberg trug bis 1978 den Namen Schalldorf und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Aßling. Der heutige Hauptort Emmering geht auf den bajuwarischen Personennamen Emheri zurück und wurde im 9. Jahrhundert als Emheringas erstmals genannt; Schalldorf selbst erscheint um 1180 über das dort ansässige Ortsadelsgeschlecht der Schalldorfer, das als Dienstleute der Grafen von Wasserburg bis ins 16. Jahrhundert nachweisbar ist.
Der Sitz Hirschbichl war vom 14. Jahrhundert bis 1722 im Besitz der Adelsfamilie Hirschauer, später gehörte die Hofmark zeitweise dem Reichsgrafen Basselet von La Rosée; letzter adeliger Eigentümer des Schlosses war 1845 Staatsrat Joseph Freiherr von Hazzi. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden bis zu 200 Flüchtlinge zunächst auf dem Dachboden eines Emmeringer Gasthauses und anschließend im Lager Wagenreith Unterschlupf. 1978 kamen mit Angelsbruck, Kronau und Ried Teile der aufgelösten Gemeinde Lampferding hinzu, nur einen Tag später erhielt die Gemeinde ihren heutigen Namen.
Auf 17,2 km² kommen 1.428 Einwohnerinnen und Einwohner, 83 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Tuntenhausen, Pfaffing, Rott am Inn und Frauenneuharting.