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Frauenneuharting liegt im Landkreis Ebersberg und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Aßling. Um das Jahr 1000 wurde die Kirche des Ortes geweiht, ihr heutiger, im Kern spätgotischer Bau erhielt 1632 einen barocken Ausbau. Die heutige Gemeinde entstand 1818 im Zuge der bayerischen Verwaltungsreformen; zuvor hielten die Herren von Pienzenau über vier Jahrhunderte, zwischen 1381 und 1800, als Hofmarksherren die Rechte am Ort Jakobneuharting und seiner Umgebung.
Am 29. Dezember 1944 traf ein Bombenangriff der amerikanischen Luftwaffe eine Flüchtlingsbaracke, fünf Mitglieder einer aus München evakuierten Familie kamen dabei ums Leben. Vermutlich galt der Angriff einer nahen Forschungsanlage der Deutschen Reichspost bei Jakobneuharting, die zur Erforschung der Bodenwellenausbreitung diente und selbst unbeschädigt blieb. 2013 erhielten zwei Gemeindeteile ihre historischen Namen zurück: Aus „Eschenlohe" wurde wieder „Eschenloh", aus „Lochen" wieder „Lohen". Sehenswert sind neben der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung das ehemalige Wasserschloss Eichbichl und die Filialkirchen in Jakobneuharting und Lauterbach.
1.524 Menschen leben hier auf 22,6 km², das sind 67 je Quadratkilometer. Angrenzend liegen Pfaffing, Emmering, Ebersberg und Grafing bei München.