Über die Postleitzahl 84177
Im unteren Isartal, in der Planungsregion Landshut, liegt die Gemeinde Gottfrieding im Landkreis Dingolfing-Landau, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mamming. Sie nimmt fast die gesamte Postleitzahl 84177 ein und umfasst neben dem Hauptort Ortsteile wie Frichlkofen, Hackerskofen, Ottenkofen und die beiden Weilnbach-Orte im gleichnamigen Seitental.
Schon um 1000 vor Christus war die Gegend besiedelt, wie Hügelgräber aus der Hallstattzeit nahe Ottenkofen und Unterweilnbach zeigen; im 6. Jahrhundert gründeten die einwandernden Bajuwaren mehrere der heutigen Ortsteile, darunter Hackerskofen, Ottenkofen und Frichlkofen. Der Ort Gottfrieding selbst erscheint 902 erstmals urkundlich als „Guotfriedinga“, sein Name wandelte sich seither über Formen wie Gvotfridingen und Göpfarting bis zur heutigen Schreibweise von 1811. Im 14. Jahrhundert war der Ort eine zinspflichtige Hofmark der Seemann zu Mangern. Die Pfarrkirche St. Stephan bewahrt einen Turmunterbau aus dem 13. Jahrhundert und einen Chor aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts; ihr Turm trug von 1730 bis 1877 eine Kuppel, an deren Stelle bei der späteren Rückkehr zum gotischen Stil ein Spitzhelm trat.
2007 stimmten die Bürger gegen eine Eingliederung in die Kreisstadt Dingolfing. 2.224 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 27,0 km², das sind 83 je Quadratkilometer. Die Isar wird im örtlichen Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung genutzt. Zu den Nachbarorten zählen Dingolfing, Marklkofen und Moosthenning.