Über die Postleitzahl 94437
Mamming im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau zählt zu den frühen „Ing-Orten“ am rechten Isarufer, deren Gründung wohl ins 5. oder 6. Jahrhundert zurückreicht. Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals 1011, als König Heinrich II. seine dortigen Kammergüter dem neu gegründeten Bistum Bamberg schenkte. Die heutige Pfarrkirche St. Margareta mit ihrem 55 Meter hohen Turm entstand 1947 bis 1949 als Nachfolgebau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten spätgotischen Kirche.
Im April 1945 verteidigten SS-Truppen den Isarübergang bei Mamming gegen die vorrückenden amerikanischen Truppen; bei dem folgenden eintägigen Gefecht kamen mehrere Ortsbewohner und der Dorfpfarrer ums Leben. Nordwestlich des Ortskerns liegt mit dem Schwemmfächer Rosenau ein geschütztes Geotop aus eiszeitlichen Schottern. Die 1972 eingegliederte Gemeinde Bubach brachte zehn weitere Ortschaften mit in die heutige Gemeinde.
Mamming hat 3.229 Einwohnerinnen und Einwohner auf 41,4 km², das ergibt 78 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Reisbach, Pilsting und Landau an der Isar, erreichbar über die Vorwahl 09955.